Sommerfest

Wir waren wieder zum Spanferkel essen in Sögne bei Judith und Ole Bent auf ihrer Hütte am Meer eingeladen. Letztes Jahr kamen wir in kurzen Hosen und Sommerkleidern. (Beitrag Fantastisch schön) Dieses Mal eher mit  dicken warmen Schuhwerk und Wollpulli. Die Aussicht war wieder atemberaubend. Am Abend zeigte sich der Vollmond. 

Wir amüsierten uns, aßen gut und konnten zu einigen Norwegern noch engeren Kontakt binden. Wir sind dankbar für solche Momente. 



Hochzeit, Teil 2 – Flittertage in Sankt Peter Ording

Gerade rein von einem langen Arbeitstag und einem Gespraech mit der Kommune wegen unserer Garage, darf ich mir nun ein (oder zwei…) Glas Rosewein gønnen. Im Hingergrund unsere Spotify Hochzeitsmusikliste (ja die, die nicht gespielt wurde weil … na ihr kønnt euch denken warum ;)) møchte ich euch nun von unseren Tagen nach dem Feste berichten.

Am Montag nach der Hochzeit packten wir also unser Auto voll mit all euren Glueckwuenschkarten, Geschenken, Klamotten und der Gitarre von Arne – bei heissen 35 Grad. Dabei entdeckte ich die schøne Herzschleife am Dach unseres Wagens. Danke liebe Mami ❤

Es ging wieder nordwaerts Richtung Hamburg mit Abstecher ans Meer. Sankt Peter Ording war bisher nur bekannt von „oh das ist es so schøn“ so wir freuten uns auf drei Tage Entspannung, Erinnerung und einfach Mann & Frau sein ❤

Zuerst hatten wir uns fuer ein grosses Wellness und Spa Hotel entschieden aber die Bilder im Internet ueberzeugten uns nicht ganz, so dass wir auf weitere Suche gingen.

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Natur pur

Und das beim Laufen am Abend. Was kann es schøneres geben als nach acht Stunden Arbeit den Puls mal hochzujagen. Ein gutes Gefuehl.

 

Potsdam im April.

Schwups und schon ist auch Ostern vorbei. Und wieder ist eine lange Zeit vergangen ohne einen neuen Post von uns.

Vom 12. Maerz bis heute Ostermontag ist die Sonne 35 mal aufgegangen (hab ich richtig gerechnet 😉 ). Auch wenn wir sie nicht jeden Tag direkt gesehen haben, hat sie dafuer gesort, dass wir wieder mehr Helligkeit im Alltag versorgt werden. 35 Sonnenaufgaenge bedeuten auch dass wieder zahlreiche Tage verstrichen sind und in dieser Zeit bei jedem einzelnen von euch eine Menge passiert ist. Turbulente, aufregende aber auch traurige Momente werdet ihr in Erinnerung haben. Vielleicht habt ihr euch in dieser Zeit entschieden, Neues zu beginnen und Altes abzuschliessen. Wirklich endlich das zu machen, was schon immer ein Herzenswunsch war. Oder aber einfach niedergeschrieben, was euch bewegt um den Ueberblick ueber das Geschehene nicht zu verlieren.

Hier in der Harkmark geht alles in gewohnten Ablaeufen weiter – mal abgesehen von der Planung unserer Vermaehlung Ende Mai ❤ Pløtzlich blicken wir oft in die letzten 20 Jahre zurueck. Erinnern uns, reden und reflektieren Verhalten und Gefuehle. Warum ist alles so gekommen, wie es heute ist? Was hat uns an unsere Beziehung all die Jahre festhalten lassen? Liebe, Vertrauen, Sicherheit, Leidenschaft – sind das immer noch Tatsachen, die eine Rolle spielen? Wie haelt man diese Dinge leidenschaftlich zusammen? Wo sind die Reibungspunkte, die uns voran bringen? Ja, hørt sich anstrengend an, war es teilweise. Uns wurde auch bewusst, was wir tolles in 20 Jahren aufgebaut haben – miteinander und zueinander. Trotz schwerwiegender Irritationen, die auch unsere „rosarote“ Brille durchaus Kratzer beschert hat. Und nun ist es 20 Jahre spaeter – Ostermontag, der 17. April und es schneit in der Harkmark.

Wie ihr bemerkt, lass ich ein wenig die Zeit Revue passieren.;)

Wir waren ein paar Tage in Potsdam und so ganz gedanklich & gefuehlsmaessig bin ich noch nicht wieder in Norwegen angekommen. Viele Begegnungen und Gespraeche fuer die Hochzeit, die einen bewusst gemacht haben, wer wir und was wir vor allem gemeinsam sind, lassen mich noch in Melancholie wiegen. Auch Begegnungen, denen zu wenig Zeit bemessen worden ist. Sei es nun wegen dem doofen Halsweh was mich selbstverstaendlich auf der Reise heimsuchen musste oder aber weil der Tag immer zu kurz ist. Mir faellt das sehr schwer, denn ich møchte doch niemanden von den Menschen, die wir sehr møgen, vor den Kopf stossen. Zeit ist knapp aber fuer mich so wichtig um mich gut zu fuehlen: Ankommen, aufnehmen, Menschen treffen und sich wieder mit der alten Heimat „arrangieren“. So will auch mein Kopf und Kørper oft nicht so schnell, wie ich es gerne mag. Da ist dann kurze Ruhe wichtig. Raubt mir aber die kostbare Zeit mit euch Lieben. So bleibt es leider nicht aus, dass ich auch fuer Enttaeuschungen sorge. Kønnte man sich 24 Stunden lang im Kreis drehen und dabei jeden ein Stueck mitnehmen, waere das eine schøne Sache.

Danke fuer Eure Zeit und euer Dasein. Wir freuen uns auf euch alle Ende Mai.

Und hier findet ihr noch ein paar fotografische Einblicke fuer unsere Zeit in Potsdam.

Grosse Orte – kurze Momente – mehr Bilder hier

Grosse Orte – kurze Momente

 

PS: Unsere Mia wurde von ganz lieben Katzensittern Glenn und Ragni verpflegt 🙂 *Glueck*

Endlich Wochenende

Eine Woche mit viel Arbeit, etwas Krankheit und viel Regen und Wind ist endlich vorbei. Um die gute Laune und das „Glücklichsein“ wieder in Gang zu kriegen, war ich genötigt diesen leckeren Schokoladenkuchen zu backen 😜Meine liebe Nachbarin Åse fant ihn jedenfalls lecker… 

Bei euch in der Heimat liegt ja teilweise viel Schnee ❄️ Genießt den Winter und euch 😘

Nachruf

Es ist wohl mehr als 17 Jahre her dass Joachim Lorenz in mein Leben getreten ist. Damals als der neue Partner meiner Mama nach ihrer Scheidung von meinem Papa. Am Anfang habe ich ihn nur selten gesehen. Als dann meine Mama und Joachim heirateten und nach einigen Jahren in Berlin nach Muegeln in die Bergstrasse zurueckzogen, erinnere ich mich, dass Calle und ich dort øfter zu Besuch waren. Wir haben die Stille des Dorfes, den Garten und die Spaziergaenge genossen. Die Freiberger Magenwuerze mal nicht zu vergessen 🙂 Joachim reiste viel und war aktiv im Kirchenchor in Muegeln, sozial engagiert und hat durchaus Gutes bewirkt wie z.B. die Restaurierung der Orgel in der Kirche zu Muegeln. Reisen und Auftritte mit dem Chor brachten ihn in viele schøne Ecken der Welt. Er war immer sehr offen fuer alles Neue, fuer Entdeckungen und interessiert an dem was die Anderen in ihrem Leben gerade erlebten.

Als wir vor 10 Jahren von Potsdam nach Norwegen zogen, dauerte es nicht lange, dass uns Joachim mit Mama fast jedes Jahr besuchten. Joachim kam auch øfter mal allein zu uns, z.B. zu den Internationalen Kirchentage in Kristiansand. Oder eben um einfach im neuen Haus im Garten zu helfen. Seine Ratschlaege und Mithilfe haben uns sehr geholfen. Nebenbei wurden wir kulinarisch mit Kuerbiscremesuppe verwøhnt und lernten Kuerbiskernøl richtig zu nutzen. Guter Wein durfte nie fehlen. Hatten wir fragen, ob es technisch oder gaertnerische Anfragen waren, immer bekamen wir Rat und durchaus auch gleich Literatur zum nachschlagen. Abends hørten wir Musik und ich wurde mit Jan Gabarek bekannt. Als ich noch „jung“ war, interessierte mich ja klassische oder Kirchenmusik nicht aber hier hatte Joachim einen Nerv getroffen, der auch mein Herz fuer Neues øffnete.

Die letzten Jahre waren fuer Joachim nicht einfach. Er verlor in kurzem Abstand seine Eltern und die familiaeren Verhaeltnisse verschlechterten sich. Kurz vor Weihnachten erhielten wir die traurige Nachricht, dass Joachim Lorenz allein in seinem Haus in Muegeln im Sessel eingeschlafen ist. Mich schmerzt dieser Gedanke sehr.Dieser lebenslustige Mensch hatte es schwer in der letzten Zeit und solch eine Einsamkeit nicht verdient. Es tut mir weh und ich wuenschte ich haette mehr tun kønnen. Unser letztes ausfuehrliches Telefonat war im Oktober. Ein paar Tage vor Heilig Abend uebermittelten wir noch Weihnachtsgruesse online – ganz ohne Wissen, dass da bereits sein Herz nicht mehr schlug. Leider konnten wir an seiner Beerdigung nicht teilnehmen da uns das Datum der Beisetzung unbekannt war. Von tiefstem Herzen møchten wir – Calle und ich- unser Beileid aussprechen. Vielleicht liest ja seine Familie hier mit? Da wir weder Telefonnummer noch Adressen haben, kønnen wir den Kontakt von unserer Seite aus nicht herstellen.

In Gedenken haben wir ein paar Bilder aus den letzten Jahren zusammen gestellt und møchten auf diesem Wege DANKE sagen, aus tiefstem Herzen. Danke fuer die gemeinsame Zeit, die viele Hilfe und dass er ein Teil unserer Familie war. Wir denken an Dich – und sprechen Katrin, Thomas, Hanna und Kai unser tiefststes Bedauern aus.

Fuer Joachim.

 

Ein Lichtlein brennt…

Der Film mit Petterson und Findus hat mich mal so richtig sentimental gemacht und ich musste dann doch gleich mal das Weihnachtszeug zum Schmuecken vom Boden holen. Unser Wochenende war voll mit tollen Begegnungen und dafuer bin ich dankbar ❤ Euch allen einen guten Sonntagabend und einen erholsamen Start in eine neue Woche.

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Herbstlicher Advent.

Und schwupps …. ist morgen schon der 1. Advent. Das Jahr 2016 ist nur so davon geflogen – das empfinden wir doch jedes mal. Es wird also Zeit inne zu halten und zurueckzuschauen, was alles passiert ist und was wir erreicht haben. Was wir erlebt haben? Was hat uns gluecklich und zufrieden aber auch traurig gemacht? Denn dann wissen wir (vielleicht?) was wir gern aendern møchten. Fuer Aenderungen ist es ja bekanntlich nie zu spaet, so die Dichter und Philosophen, so sollte die Zeit nie unsere Ausrede sein 😉

Wir wuenschen euch einen schønen 1. Advent. Vielleicht habt ihr ja Lust auf einen schønen Kinofilm, der euch auf Weihnachten einstimmt.

„Petterson und Findus“ kommt auch bei uns in Norwegen und ich schaue ihn mir mit Unn & Jonatan morgen an 🙂

Der Oktober und andere Geschehnisse.

Der Oktober war voll mit wunderbare Begegnungen. Nach Amsterdam mit Sille habe ich meinen 39. Geburtstag zusammen mit meinen besten Freundinnen aus Potsdam im Schlosshotel Klink an der Mueritz gefeiert. Die diesjaehrige Maedelstour viel auf dieses Wochenende. Auch wenn das Wetter kalt und regnerisch war, hatten wir eine tolle Zeit. Wir haben uns mit Spa verwøhnt, gutem Essen und Tanz am Abend. Den Disko Fox muss ich allerdings noch ganz dolle ueben …

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Am selben Nachmittag des 16.10. war ich bei meinem Bruder & Familie und bekam sogar selbst gebackene Freiberger Eierschecke von meinem Bruderherz gebacken. Alle lieben Menschen hatte ich also um mich. Danke dafuer. Es war schøn.

Ende Oktober waren dann meine liebe Schnuffi mit ihrem Sohn Janek bei uns auf Besuch. Es ist immer schøn wenn ich feststelle dass gute Freundschaften sich auch durch die Entfernung nicht entzweien. Nach jahrelanger Abstinenz hat das Vollpaket hier in der Harkmark richtig gut getan. Besuche am Strand, im Godteri Laden, shoppen, Erinnerungen aufkommen lassen auf Live Konzert mit Sivert Høyem und einfach die Seele baumeln lassen und die letzten Erlebnisse bereden und analysieren. Und Aussuchen des Kleides fuer die baldige Braut ❤ Was fuer ein Highlight und das zusammen mit meiner lieben Schnuffi ❤ Ich bin dankbar fuer diese Woche.

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Nun ist schon November und wir sind weiter an den Vorbereitungen fuer unsere Hochzeit dran. 🙂 Die Einladungen liegen beim Druck und kønnen dann hoffentlich Ende des Monats verschickt werden.  Der erste Schnee ist letztens Wochenende gefallen und es somit auch schlagartig kalt geworden.  Calle pflegt weiterhin seinen Ruecken, konnte aber nun schon ein wenig arbeiten gehen. Die dunklen Abende laden mehr zum kuscheln vor dem Kamin ein als zu Aktivitaeten draussen.

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Schauen wir uns mal wieder so um und sehen was in der grossen weiten Welt passiert, bin ich oft dankbar dafuer, dass ich auf dem Land wohne und die Geschehnisse so lang wie møglich ausblenden kann. Irgendwann wird dennoch die Wirklichkeit ueber uns „herfallen“. Die politischen Richtungen werden sich nochmals radikal aendern, besondern aussenpolitisch. In den Nachrichten hørt man von Empørung, Entsetzen und Veraergerungen dass Trump die Wahl gewonnen hat. Dennoch hat Amerika diesen Mann fuer ihre Zukunft gewaehlt und da muss man jetzt mit voller Kraft durch. Ich muss ehrlich sagen, dass ich oft die Kraft nicht habe immer mehr und mehr ueber kaputte Politik zu høren oder zu lesen. Mein Bruder hat es im Facebook ganz gut beschrieben:

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Drueckt hier einer von den „Starken und Maechtigen“ mal in ihrem Wahnsinn von dummen Worten auf den falschen Knopf, dann haben wir es alle erlebt. Ich sollte wohl eher den Worten meines Chefs glauben „Das Schlimmste ist erreicht, jetzt kann es nur noch bergauf gehen“.

In diesem Sinne: Respektiert euch alle, zeigt wahre Groesse und lasst euch nicht von diesen stupiden Worten einlullen. Informiert euch, redet miteinander, lernt aneinander kennen und tut einfach etwas Gutes gleich in eurer Naehe. Wir brauchen das jetzt.

Ich sende euch allen liebe gedankenvolle Gruesse.

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