Wärmere Luft.

Nach doch relativ kalten Ostern in Deutschland, war der Ostermontag in Mandal ein erstes hoffnungsvolles Zeichen für Frühling.

Calle und ich packten den Kaffee ein und liefen am Kvernhusvannet in Søgne lang. Da verschwanden glatt meine über Ostern aufkommenden Rückenschmerzen in Wohlgefallen. Ein paar glatte und schneebedeckte Wege hielten dennoch Herausforderungen parat.

Zurück daheim gab es dann Osterwasser im Garten 🌷🥂🍾 Auch Mia erfreute sich an der warmen Luft.

Der Schnee bei uns ist brav langsam und ohne viel Regen geschmolzen. Somit tragen die Wiesen kaum Wasser. Also alles trocken im Haus 👏

Und jetzt, wo bei euch in Deutschland ja schon der Sommer mit 21 Grad ausgebrochen ist, fangen hier endlich auch die Krokusse die Führung in der teilweise noch gefrorene Erde zu übernehmen.

Velkommen vår 👏

Schon wieder Weihnachten.

Ihr alle Lieben daheim in Deutschland ❤

Auf diesem Wege euch und euren Familien ein gesegnetes Fest – auch wenn es fuer manche schwer sein wird und fuer andere die grosse Freude im Jahr. Ich denke an euch und møchte mit dem Lied von Christel Alsos „Hjem“ (zu Hause) euch meine besten Gruesse senden.

Frameo – nein, kein Eis :)

Zu meinem runden Geburtstag bekam ich ein ganz interessantes Geschenk – ein digitalen Bilderrahmen von Frameo. Ja ich weiss schon, dass es digitale Bilderrahmen schon laenger gibt 😉 aber dieser hier ist speziell. An diesen kønnt ihr mir naemlich eure Bilder schicken. Klasse Idee. Ihr muesst euch natuerlich eine App runterladen (https://frameo.net/) und ihr bekommt dann einen Code von mir. Mein Bilderrahmen heisst „ClauBi“. Mit diesem gebe ich euch Zugang zu meinem Bilderrahmen und sofort kønnt ihr loslegen und mir Bilder schicken. Mein Bilderrahmen geht von 23 – 7 Uhr schlafen. In dieser Zeit kønnt ihr ihn nicht kontaktieren 🙂

Immer nur Bilder ueber Whatsapp oder per MMS schicken, kann ja auf die Dauer viel Speicher „fressen“ 😉 So aber komme ich abends heim und schwups, sehe ich wieder neue Bilder von euch und aus euren Leben und Alltag 🙂

Probiert es doch mal aus. Ich wuerde mich freuen 😀

So sieht das dann aus. Euer Bild und ihr kønnt sogar einen Text mitschicken.

So war’s.

Habt dank für eure lieben Worte, Geschenke und Glückwünsche zu meinem 40. Geburtstag 🎉 

Mein Tag fing um 7 Uhr mit einem überraschenden Frühstück an. Die liebe Unn stand mit einem wunderschönen gedeckten Tablet in der Tür und wir stießen um 7.23 Uhr schon mal an. Die richtige Deko war auch dabei. 🙂


Dann ging es auf die Arbeit. Den kleinen Hauch Hoffnung, doch noch frei zu bekommen, verflog schnell denn es war hektisch ohne meinen Kollegen. Mein Seniorchef kam nicht mit vielen Blumen – nein- dafür mit einer kleinen Schachtel After Eight – eingepackt in einer Plastik Einkaufstüte 😂 Frau soll ja immer dankbar sein aber mal ehrlich. Ein Feingefühl fehlt diesem Mann! 

Dafür kam dann um 11 Uhr der lokale Bäcker angerollt und lieferte eine kleine süße Käsekuchentorte. Na vom Chef war die auch nicht. Sondern von meinen lieben Ehemann ☺️

Nun wusste ich auch warum ich am Sonntag nicht selbst backen durfte. 

Und weiter ging es mit den Überraschungen: ein paar Stunden später wurde ein wunderschöner Blumenstrauß auf meine Arbeit geliefert 💐


Ich muss mich ja im letzten Jahr gut geführt haben bei soviel Aufmerksamkeit meines Mannes. 

Schön sah mein Büro aus. Torte, Blumen und dazwischen der Prosecco 🥂🍾😀

Später kam eine Meldung, dass ich bitte 17 Uhr elegant gekleidet daheim warten sollte. Wie schön wenn Frau mal so im Mittelpunkt steht. Ich wurde dann von meinem schicken Mann und Unn & Helge zum Essen eingeladen. 


Kaffee und Kuchen gab es dann bei uns und ich bekam viele liebe Anrufe. Erst am späten Abend öffnete ich alle eure lieben Geschenke. 📦💌 Herzlichen Dank. 

Mia war zufrieden mit dem Kartong von Suse und Andy und Tonys Geschenk. 😊 Für alle was dabei.

Morgen Nachmittag fliegen wir dann nach Danzig bis Sonntag. Dort werde ich meinen Ehrentag feiern und das Hier & Jetzt genießen. 

So schnell ist „der“ Tag also rum und wie „Good word for bad world“ sagte: es geht weiter. 

 

Ja nun…

Es waere falsch zu leugnen, dass mir der kommende Montag nicht zu denken gibt. An diesem besagten Tag feier ich zum 40. mal meinen Geburtstag.  Und ja, ich mache mir Gedanken ueber das was war und was kommen wird. Seid ihr anderes von mir gewohnt? 😉

Nun will ich hier nicht meine „Lebensgeschichte“ ausbreiten. Eher møchte ich auf diesem Wege meinen Gefuehlen einen Raum geben – wenn auch nur virtuell.  Ich bin dankbar dafuer, dass ich gesund und wohl erhalten in das Neue Lebensjahr eintreten werde.  Dennoch lassen mich ein paar Dinge die Freude begrenzen. Blicke ich mich um und wenn ich bedenke wie oft ich mir fuer mich gewuenscht habe, mehr zu erreichen, so muss ich zugeben, dass ich bis heute nicht den Mut gehabt habe, gewisse Dinge anzupacken um eine Veraenderung zuzulassen. Durchaus versuche ich aktiv zu sein, mich mit wichtigen Themen auseinanderzusetzen, mich zu engagieren.Lasse doch leider schnell ab wenn Gegenwind aufkommt.  Gleichzeitig erlebe ich auch, dass gewisse „Hektik“ und zu viel „Eindruck“ meinen Kørper Grenzen aufweisen. Und hier bin ich machtlos wenn nun auch die die innerliche Mahnung „reiss dich zusammen“ nicht mehr zum gewuenschten Erfolg fuehrt. Woher wird das kommen und vor allem, wo wird es hinfuehren? Nicht gerade die besten Aussichten um weiter in Gesellschaften zu feiern und aktiv zu sein. Meine Freundin Juliane sagte, dass man fuer sich den Weg des Gluecks finden muss und gab mir „Gluecklich leben – 3 Basics fuer ein erfuelltes Leben“ mit auf dem Weg (zugaenglich auf youtube). Nun bin ich absolut nicht der Mensch fuer solche Ratgeber. Auch meine liebe Katja ist da immer sehr bemueht, mir tolle Buecher fuer mich und gegen meine innere Unruhe zu empfehlen. Natuerlich kann das helfen aber das „mit sich selbst beschaeftigen“ liegt mir nicht. Zumal ich auch denke: in der grossen weiten Welt bekriegen sich Vølker, hungern Menschen, fluechten Tausende um in Sicherheit leben zu kønnen – und ich – wir – Europaer, satt gegessen, dichtes Dach ueber den Kopf, mit Wein an der Seite – waage zu sagen, dass ich ungluecklich bin? Wo ich doch wirklich materiell in der besten gesicherten Lage alt werden und alle – wirklich alle – Møglichkeiten habe, meinen Alltag eine Wendung zu geben. Wo genau also liegt das Problem und warum muessen fuer uns „Basics zum Gluecklichsein“ aufgezeichnet werden?

So, im Grunde gibt es weder Gefahr noch Unsicherheit, die mir Angst machen sollte. Sie ist aber da und beisst sich leicht fest am unteren Bein.  Eine prima Ausrede, um alles eben doch so zu lassen wie es ist?

Ihr fragt euch welchen Wein ich gerade trinke ? 🙂 Na am Montag gibt es dann Prosecco und der wird dann alles kunterbunt machen 😀 Besonders auf der Arbeit denn Urlaub war nicht drin, da mein Kollege sich in Hong Kong rumtreibt um neue Qualitaetsprodukte fuer unseren Onlineshop in Norwegen und Daenemark zu finden 🙂

Am Mittwoch aber da setzen wir uns in den Flieger und besuchen fuer ein paar Tage Danzig. Dort werde ich mich hoffentlich in meiner Begleitung so richtig wohl fuehlen.

Es gruesst und umarmt euch aus dem Norden, eure Claudi mit noch 39 😉

Und ein besonderes Kuesschen geht an meinen lieben Papa ❤

40018

Berlin, 2002 – ein Versuch.

 

Guten Abend Gruß 

Die Tage fliegen nur so davon und viele Momente sind mit guten Erlebnissen gefüllt. Am späten Abend ist es dennoch „koselig“ wenn man sich im Ohrensessel fallen lassen kann 🙂 Speziell jetzt mit dem warmen Schafspelz, den wir von Unn bekommen haben. 🐑 Keine Sorge, das Schaf kommt von einer hier in der näheliegenden Insel und wurde nicht wegen der Decke geopfert. Aber eben komplett „verwertet“. 

Gute Nacht 🌙 von der Harkmark 

Sommerfest

Wir waren wieder zum Spanferkel essen in Sögne bei Judith und Ole Bent auf ihrer Hütte am Meer eingeladen. Letztes Jahr kamen wir in kurzen Hosen und Sommerkleidern. (Beitrag Fantastisch schön) Dieses Mal eher mit  dicken warmen Schuhwerk und Wollpulli. Die Aussicht war wieder atemberaubend. Am Abend zeigte sich der Vollmond. 

Wir amüsierten uns, aßen gut und konnten zu einigen Norwegern noch engeren Kontakt binden. Wir sind dankbar für solche Momente.