Lindesnes Tannlegesenter – god dag!

Wie die Zeit mal wieder rennt und mit neuen Erlebnissen gefuellt wird, die ich hier immer noch nicht niedergeschrieben habe 😉 Dabei gibt es soviel Erlebtes „zu teilen“. Amsterdamreise, Jobwechsel, Garagenbau, Garten und Renovierungsarbeiten im Haus. Wandertouren und Strandgenuesse nicht zu vergessen. Also bleibt weiter aktiv unsere Følger, so werdet ihr in den naechsten Tagen hier ganz viel Neues lesen.

Tulpenvorgeschmack.

Jetzt und hier møchte ich euch von meinem neuen Job berichten. Unglaublich wieviele von euch an mich gedacht haben und Gruesse und Glueckwuensche geschickt haben. Danke ❤

Mein alter Arbeitgeber hat meine Stelle relativ schnell ausgeschrieben. Nach Einarbeitung der „Neuen“ und Tagen und Naechten mit Schreiben von Ablauf, Richtlinien und Qualitaetsberichten, verliess ich also das Powermaxx Buero bereits Ende April. Ein gemeinsames Abschiedsessen nach 8 Jahren „treuen“ Dienst, gab es nicht. Aber einen Gutschein fuer ein Restaurant in Mandal, den ich dann mit Calle gebuertig auf den Kopf gehauen habe. Nach ein paar Momenten der stillen Enttaeuschung, und der erneuten Erkenntnis, ersetzbar zu sein, freute ich mich einfach auf das Neue, was kommen wuerde. Zwischen Abschluss und Neuanfang, lag noch eine Reise nach Amsterdam mit Unn und Nastja. Hier werde ich euch im eigenen Blog spaeter berichten 🙂

Der Mai Monat kam und somit auch die erste richtige Waerme. Herrlich eine neue Arbeit bei strahlenden Sonnenschein zu beginnen 🙂 Der Start beim Lindesnes Tannlegesenter gestaltet sich recht ruhig, da der Chef auf Hochzeitsreise war. Dies wiederrum kam mir zu Gute, so dass mir die Kollegen eine ganze Menge ohne grossen Stress erklaeren konnten. Und glaubt mir: einfach mal so von A nach B zu springen, ist eben doch nicht 😀 Unglaublich vieles Neues was ich verarbeiten, verstehen und umsetzen muss. Ob nun Zahnaufbau, Krankheitsbilder, Pasientenempfang, Terminvergabe und nicht zu vergessen: sauber arbeiten und desinfizieren! Das ist das A und O. Unglaublich was alles beachtet werden muss und wieviele Bohrer es fuer unsere Zaehne gibt 😉 Mini Mini Mini und mit dennoch allen Feinheiten, damit alles gut verarbeitet werden kann. Nun keine Angst, ich bohre den armen Patienten nicht in den Zaehnen rum. Aber die erste Einarbeitung war eben auch praktisch und begleitete die Zahnarzthelferinnen ganz nah. Die ersten Wochen vergingen also wie im Fluge und ich konnte schon mal viel Erfahrung im praktischen Bereich machen. Die blutigen Zaehne, die gezogen werden, hat sich dann der Chef aufgehoben nach seiner Ankunft :-p.

Der Fotograf war auch gleich vor Ort um mich im Team mitaufzunehmen. Also wenn ihr meine Kollegen und mich im „Arbeitskittel“ sehen wollt, dann kønnt ihr es hier tun: Lindesnes Tannlegesenter

Bisher laeuft alles sehr gut, ich bin wirklich zufrieden und gut gefordert. Erstmal noch heisst es viel lernen und zuhøren. Der Chef hat mich nun auch mit vielen administrativen Arbeiten zugekippt zu dem Hintergrundwissen gebraucht wird, das ich mir nach und nach aneigne. Das Team ist sehr lebendig, nett und jeden Tag herrscht eine gute Laune. Unsere Klinik ist hell, sehr modern eingerichtet und eine kleine Terrasse mit Sonnenschein gibt es auch. Hier futtern wir Eis mit Eilerlikør im Sonnenschein 🙂

Ein gutes Gefuehl morgens aufzustehen und sich auf die Arbeit zu freuen.

Das Minus ist leider eben doch die Sprache. Es arbeiten sowohl Deutsche, Schweden und Polen in der Praxis. Alle kønnen norwegisch in verschiedenen Qualitaeten. Leider ueberwiegt das Deutschsprechen doch sehr und ganz vorsichtig versuche ich, so viel wie møglich norwegisch untereinander zu kommunizieren. Ausschliessen møchte man doch niemanden. Die norwegischen Patienten bemerken auch den teilweisen Defizit an der Sprache. Gluecklicherweise haelt die sehr gute Qualitaet der Arbeiten einiges aus. Darauf ausruhen sollte sich jedoch keiner. Nun bin ich ja das „junge Kueken“ ohne grosse Vorerfahrung auf dem „Zahngebiet“ und werde mal meine Fuehler weiter ausgestreckt halten 🙂

Habt nochmals vielen Dank, dass ihr alle so fest an meine „Faehigkeiten“ glaubt. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Ja zum Neuen

Na – die Ueberschrift verraet euch ja dann schon alles 🙂 Nach langen Gespraechen mit guten Freunden und meiner Familie samt meinem Ehemann ❤ 🙂 habe ich mich also fuer den neuen Berufsweg entschlossen. Puh…. Gestern der Anruf bei dem neuen Chef und heute die Kuendigung bei Bernhard nach acht Jahren Powermaxx. Alle haben ganz gelassen darauf reagiert, dass bald die beste Bueroassistentin die Branche wechselt. -:( Und dabei habe ich mir soviele Gedanken gemacht, ob sie mich gleich mit Stuhl aus dem Buero rauskatapultieren. Nein, wie Maenner so sind: sie leiden im Stillen und haben sich ihre Verzweiflung nicht anmerken lassen 😀 Oder: jeder ist eben austauschbar. Grrr….

So wird meine Stelle demnæchst ausgeschrieben und die jungen pfiffigen Damen und Herren kønnen beweisen was sie kønnen. Ich fuer meinen Teil gehe jetzt alles entspannt an und werde die drei Monate noch gut ueber die Buehne bringen. Dann heisst es „Lindesnes Tannlegesenter“ und nicht mehr „Powermaxx“. Juchei. Darauf ein Sekt…. Skål.

Habt Dank an euch alle, die an mich gedacht gedacht haben, ob nun per Anruf oder Meldung. Das fand ich sehr toll und schøn. Klasse, dass ihr mir mit 40 immer noch soviel Veraenderung zutraut :-p Und danke an meinen lieben Calle, der dann mit mir zusammen ab Juni den Guertel etwas enger schnallen will 🙂 Aber nach der Probezeit kønnen wir dann wieder etwas aufatmen. Geld ist net alles auch wenn es gut tut. Aber wieder Freude am Schaffen zu haben, ist wichtig dann klappts auch mit all dem anderen.

Auf die Zukunft, auf euch –  auf mich 😀

Danke.

Auf dem Lager von Powermaxx.

 

Es weihnachtet…

Und auf meiner Arbeit geht der jährliche Riesenstress los 😐 Unsere Plattenspieler von der Firma Wörlein in Cadolzburg gehen hier in Norwegen weg wie warme Semmeln. Nach 5 Jahren hab ich das Gefühl, dass nun schon jeder Eineohner so ein Gerät daheim haben muss 😳 Am Freitag kam wieder ein großer Container mit Ware. Heute hatte ich dann mit einmal 300 Versendungen. Morgen gehts stramm weiter mit Rechnungen schreiben und packen. Dann aber auch mit neuen Produkten. 

   
   
Vor gut einem Jahr lies mein Chef ein neues größeres Lager bauen. Nun haben wir gut Platz und Küche mit Aussicht 😀

Also Pause machen und Lebkuchen futtern, dafür muss Zeit sein! Jetzt schickt ihr mir noch viele Lebkuchen? Danke 😊

Bestanden :)

Und zwar mit sehr gut. Nun hab ich den norwegischen Fachbrief für Büro- und Verwaltungsangestellte. Drei Tage für drei schriftliche Aufgaben mit Verteidigung. Heute dann mündlicher Vortrag mit praktischer Aufgabe im Büro. Nun bin ich durch damit, hurra 😀 Der große Zettel zum aufhängen kommt in ca zwei Wochen.

Und meine berufliche Zukunft? Ja die wird nun geplant … Danke euch allen fürs Daumendrücken 😉

IMG_2969.JPG

Fachbrief

Vor ein paar Monaten hatte ich euch von meiner schriflichen Vorpruefung zum Fachbrief geschrieben (ich find meinen eigenen Artikel darueber nicht mehr wieder :(). Diese habe ich bestanden, wenn auch nur mit einer 3 und nun sitze ich also ueber dem praktischen Teil. Dieser ist widerrum auch aufgeteilt in einen schriftlichen Teil sowie Vortrag halten. Heute waren die Sensoren bei mir auf der Arbeit und haben mir die Aufgaben uebergeben. Ganz schøn umfangreich was ich so erstellen soll und eigentlich darf man dafuer frei vom Job einreichen. Aber nicht bei meinem Chef. „Das schaffst du auch abends Claudia, du bist doch so toll, das geht gut…ich brauch dich hier….“bla bla…. Aber vorbereiten, durchdenken, erstellen und schreiben muss es erstmal und dann sehen wir weiter. Jetzt ist es fast Mitternacht und ich bin nach 6 Stunden mit meinem „Latein“ fuer die erste Aufgabe schon am Ende 😦 Donnerstag darf ich dann alles vorlegen, einen muentlichen Vortrag zu meiner Praesentation halten und dann folgt noch eine praktische Aufgabe vor Ort. Dafuer weiss ich dann gleich am selben Tag ob ich den Fachbrief bekomme oder nicht…. Also dann… nicht bloggen – arbeiten 😀

eksamen-001

neue Herausforderung

In einer Woche ist es soweit: Der neue Job beginnt. Dann ist Schluss mit Briefmarkenverkauf, Beraten von Postbankkunden und Scannen von Paketen. Dann heisst es die Programme Mammut und Consignor lernen, Bestellungen fuer u.a.  Beauty Power, Power Maxx, Minitrener und Soundmaster entgegen zu nehmen. Rechnungen schreiben, buchen, packen und verschicken. Hoffentlich noch ein paar Uebersetzungen von zu Hause erledigen und sich an das Alleinarbeiten gewøhnen. Neue Herausforderungen warten und werden hoffentlich viel Spass machen.

Mit dem Startpakke von Ronny & Carola duefte nix schief gehen. Danke 🙂

Bei der Post werde ich dennoch immer mal wieder einen Samstag einspringen. Schon allein um die Kontakte mit den Kollegen nicht zu verlieren. Nach vier Jahren bin ich doch etwas traurig, dass ich so viele nette Menschen bald nicht mehr taeglich sehe. Dafuer gibts ein grosses Postdamenfest bei mir in 2 Wochen 😉

Faulenzen macht müde…
Arbeit nie…
[aus Estland]

Jubel, Trubel = Fussball WM

Calle ist mittendrin und geniesst Fussballabende bei Freunden im Garten oder daheim auf dem Sofa mit mal mehr, mal weniger Freude

Ich geniesse die Pause vom Bau, grabe ein wenig im Garten, versetze Straeucher, pflanze Neue ein oder – ganz frech – liege einfach mal faul in der Sonne rum 😉 Seit Tagen haben wir hier schønstes Sonnenwetter. Fuer den angehenden Gaertner nicht so wirklich toll, Regen waere mal nicht schlecht. Die Erdbeersaison hat begonnen und das Aroma ist wieder lecker!!!!

Der Verkehr in der Harkmark hat leicht angezogen, Turis fahren den Nordsjøveien entlang, Einheimische beginnen ihren Urlaub in den Hytten am Meer, andere radeln neugierig vorbei. Es ist nicht so dramatisch wie ich dachte. Die Ruhe kehrt immer wieder zurueck. Bald werden wir wieder eine neue Pferdeherde auf der Koppel haben. Diesmal auf der anderen Seite und mit unserer Unterstuetzung zum feuchten Wohl der feinen Tiere. Viel Eisen und Mangan werden diese hoffentlich stark machen ….

Auf der Post treten nun auch alle nach und nach ihren Urlaub an, was fuer mich viel Arbeit aber sowie ne Menge Schotter bedeutet. 😉 Bald ist ja das Postkapitel vorbei. Mal abgesehen vom Verkaufsstress, Zaehlen aller møglichen Aktionen und verteilen von Infokram, werde ich meine Kollegen vermissen. Nun, ganz entlassen werde ich ja aus den norwegischen Diensten nicht: hin und wieder mal ein Samstag wird wohl drin sein. Kann eben nicht ohne 🙂

WIR wuenschen euch allen einen

tollen

warmen

romantischen

gluecklichen

Sommer .

realistische Auswanderkurse?

Ich weiss nicht warum ich bei Artikeln, die ueber das Auswandern berichten immer etwas negativ reagiere. Immer wieder wird von der deutschen Seite aus behauptet, dass in Skandinavien, besonders Norwegen, weiterhin Arbeitskraefte gesucht werden. Selbst die Maerkische Allgemeine berichtet und informiert ueber  Auswanderkurse. Dann muss es wohl wirklich an meinen Bewerbungen liegen, dass ich trotz Sprachkenntnisse einfach nicht weiter komme. Aber halt: Man muss sicher einen Unterschied zwischen Schreibkraft und Ingenieure machen. Ob allerdings die wirklich gesuchten Fachkraefte einen Grund haben auszuwandern? Vielleicht habt ihr Erfahrungen dahingend gemacht? Ich bin immer offen fuer realistische Berichte.

Die Post laesst nicht locker.

Und schon gar nicht, wenn in einem anderen Kontor jemand „ganz pløtzlich“ wegen einer Operation und somit laengerer Krankheit ausfaellt. Natuerlich fuehle ich mich geschmeichelt, wenn dann die Kontorleiterin bei mir anruft weil sie gehørt hat, dass ich so ein flinkes Maedchen bin 😉 Aber was sich da fuer „tolle“ Angebote wieder drin verstecken: Nur Stellvertretung bis Herbst auf 80%, evtl. ein bisschen mehr im Mai, Sommer wieder weniger, aber da kønnte ich ja dann wieder in Mandal arbeiten und keine Benzinkosten obwohl ich jeden Tag fast an die 80 km fahren muesste. Aehm………..nein,danke. Schluss damit. Auf sowas hab ich keine Lust mehr. Tut mir leid. Mit der Konstellation Arbeitslosengeld, ein paar Stunden auf der Post in Mandal und ansonsten aktive Jobsuche komme ich da viel besser zurecht. Leider. Ehrlich. Oder wie? Nach 4 Jahren hin & her stelle ich auch mal Forderungen und die waren: 1 Tag frei in der Woche bei 80% und Fahrgeld. Aber  Nix da.

So strecke ich meine Fuehler weiterhin anderweitig aus. Bin evtl. in der Richtung Zusammenarbeit zwischen Norwegen und Deutschland ein kleines Stueck weiter voran gekommen. Eine Werbeagentur in Deutschland sucht einen Pressearbeiter in Norwegen vor Ort. Mal sehen, wo diese Idee so hinfuehrt.

Ansonsten darf ich morgen beim Arbeitsamt antanzen. So eine kleine Runde mit was ich will und was ich nicht darf 😉 Aber vielleicht kann ich ja ein zwei Kurse fuer die Weiterbildung rausschlagen. Fragen kostet ja nichts.