Zeit.

Der September ist da und wieder haben wir mit viel Abwesenheit auf unserem Blog geglänzt 🙄 Merkwürdig, jetzt wo meine Arbeitstage nicht mehr bis in den Abend reichen, sollte doch Zeit sein. Aber hier liegt mein Dilemma: wie gebraucht man seine vorhandene Zeit richtig um auch das Leben zu genießen und dennoch den Pflichten nachzukommen? Den Freuden auch Raum zu geben und eben nicht „nur“ Sein?

Der heutige Samstag startet früh mit frisch gebackenen Brötchen und Sonne, die ganz langsam die Nachtfeuchte aufschleckt. Mia erkundet das fleißige Spiel der Vögel im Garten. Calle nimmt John in Empfang, unser älterer Nachbar, der so gern schon die erste Reihe der Dachziegel auf der Garage legen will bevor nächsten Samstag hier 8 fleißige Helfer einreiten 😀 Der Anfang ist wichtig, so sein guter Rat, den wir gerne folgen.

Ich schneide Hecke und überlege wie ich die Ente gut und knusprig für den heutigen Abend hinbekomme. Wir hatten mal wieder Lust auf Gäste🤗

Genießt die Zeit, nehmt euch Zeit, erlebt alles bewusst und ohne Hektik. Ein schönes Wochenende aus der spätsommerlichen Harkmark. 😘

Hoch hinaus.

Bei schönstem Sonnenschein – wenn auch nun wieder wesentlich kälter – geht es dank lieber Hilfe mit unserer Garage weiter voran. 😌👍🏻 Unsere Ferien werden wir also in Schwindel erregender Höhe verbringen 😅

Garage und mehr

Unser Garagenbau nimmt weiter Form an. Da laesst Calle ja nichts anbrennen 🙂 Am letzten Donnerstag kam der Dachstuhl und am Freitag hat unser lieber Freund Torsten die Innenwaende geweist, besser gesagt, gespritzt. Maschine klar, Farbe rein und los gehts. Danach wurde gegrillt und Potsdamer Stange genossen 😉

Wie wir bis zum Dachstuhl gekommen sind, kønnt ihr hier sehen:

Garagen Bilder

Die Terasse steht wieder, wenn auch nicht gebeizt und mit fehlenden Graesern. Drauf sitzen kann man und sich am Garten erfreuen. Diesmal haben wir die Terrasse nur an der Seitenwand des Hauses lang gestaltet. Kleiner aber dann doch besser passend zum Haus. Wir haben eine Aussparung integriert. Hier werden dann demnaechst Raschelgraeser wachsen.

Der ausgesaehte Rasen an den vielen kahlen Stellen, zeigt auch seinen guten Willen und waechst.

Der Rasenroboter ist leider noch nicht wieder im Einsatz, da noch ein paar kleine Baustellen im Garten sind und daher muss Frau manuell ran. Aber mit der richtigen Einstellung und einem kuehlen Getraenk geht alles.

Und wenn Frau schon nicht Garage kann, dann wenigstens streichen 🙂 Die kleine Terrasse unter dem Birnen-und Pflaumenbaum hat nun endlich einen Anstrich sowie das Schlafzimmer durfte sich neuer Farbe erfreuen.

Und natuerlich hatten wir auch Gaeste schon zu Besuch bei diesem herrlichen Sommerwetter. Seit Mai haben wir Sonne pur, kaum Wind und auch kein Regen. Den kønnten wir aber auch stark gebrauchen.

Startschuss

Was seht ihr hier? Ja natürlich, das Loch im Haus für Wasser- und Stromanschluss für die Garage 😀

Es ist soweit, es wird mal wieder gebaggert. Aber diesmal nicht, weil wir müssen, sondern wollen 😅

Die großen Wurzeln sind weg und die Fa Tånevik macht den Weg frei 😀

Unglaublich wie schnell ein Stück Erde ausgebaggert und mit neuen kleinen sowie großen Steinen wieder gefüllt ist.

Nun geht’s also voran und wir freuen uns über den neuen Baustart.

Fortsetzung folgt…

Eislichter

Die Kälte hat auch seinen Nutzen. Eislichter kann man hervorragend in allen Varianten basteln. Und draußen Romantik zaubern 😍❄️

Bauvorbereitungen

Lang haben wir ja ueberlegt, wo die Garage auf „unserem“ Fleck Erde stehen soll. Sowohl die Stadtverwaltung als auch das Strassenamt haben uns wichtige Auflagen zum Platz gegeben. So soll die Einfahrt der Garage nicht direkt auf den Hauptweg enden wegen Unfallgefahr. Also haben wir das Gebaeude gedreht und werden dann das Rein- und rausfahren auf unserem Grundstueck durchfuehren 😉 Dennoch werden wir genug Platz fuer gruene Wiese und Garten gewinnen, wenn dann erstmal die provisorischen Schuppen weg sind.

So aber muessen ein paar Birken weichen. Wenn man Baeume faellen møchte, um Platz fuer die Garage zu schaffen, so sollte man dies bei kalten Temperaturen erledigen. Von Ende Oktober bis Februar tragen Baeume das wenigste Wasser und es ist genug Zeit fuer die Trocknung. Da man hier keinen Antrag zum Faellen auf seinem eigenen Grundstueck stellen muss – findet die Motorsaege schnell ihren Weg. Und wer will schon am Wochenende faul rumliegen, alle viere von sich strecken und immer nur Rotwein trinken: 🙂 Ihr etwa?

 

Helge hat uns beim „Umlegen“ der Birken geholfen. Danach gabs Kaffee und Kuchen bevor Calle und ich dann die Aeste und die Staemme aufgeraeumt haben. Dieses Wochenende, wenn es das Wetter zulaesst, wird das Holz gespalten mit einem „kløyver“. Und Claudi kann stappeln.

So sieht es also derzeit auf der anderen Seite unseres Grundstuecks aus:

Also die Aussicht laesst sich auch derzeit nicht schøn schreiben 😉 Dort wo die beiden Haufen mit Aeste liegen, kommt also das Fundament der Garage hin. Wir rechnen damit dass dies nicht mehr so lange hin ist, wenn das Wetter so mild bleibt.

Also dabei bleiben fuer weitere Aktualisierungen 🙂

 

Der Anfang 2018 ist gemacht.

Euch allen ein gesundes, glueckliches, erfolgreiches und auch seelenruhiges Neues Jahr! Ihr seid hoffentlich nach den Weihnachtstagen gut „rueber gekommen“. Vielen Dank fuer eure lieben Karten und Geschenke ❤ Das hat uns sehr gefreut, die Claudi besonders 🙂 Ich war an Heilig Abend bei Freunden und Calle kam auch wieder gut auf der Harkmark an nach seinem Heimaturlaub 🙂

Und damit die Stille, die ich an Weihnachten hatte, durchbrochen wird, haben wir seit vielen Jahren mal wieder eine Silvesterparty im eigenen Hause veranstaltet . Zusammen mit 4 Norweger Paaerchen feierten wir die letzten Stunden des Jahres und wurden mit Gitarre und Gesang von Arne ins Neue Jahr begleitet. Das war sehr schøn. Wir hatten unser Haus etwas geschmueckt, Glaeser mit klitzernden Pappkarton beklebt (frau laesst sich ja nicht lumpen und das Internett hat so viele Ideen 🙂 ) und es gab typisch Raclette und Kaesefondue zu Silvester. Das kannten die Norweger nicht so und es war interessant mit anzusehen, wie sie sich an das „selbst erarbeiten“ der Speisen heranwagten. Das Kaesefondue kam super gut an, kein Wunder, war auch ne Menge Weisswein drin. 🙂

Nun richtig gedreht, dennoch spiegelverkehrt 😉 Danke Jens fuer den Tipp des Programmes.

Nach Neujahr kam auch Schnee und verschwand auch recht wieder. An den ersten ruhigen Sonntagen im Neuen Jahr haben wir unsere Gartenmitbewohner beim Fruehstueck beobachten kønnen. Da sassen wir drinen und schmatzen unsere Brøtchen waehrend die Piepmaetze und das Eichhørnchen die Kørner pickten. Oder andersrum? 🙂

Die weiteren abschliessenden Restarbeiten auf dem Grundstueck nach dem „Trockenlegen Projekt“ gehen auch voran. Calle hat ein Rohr von der neuen Klaehrgrube uebers Dach gelegt. Nicht nur weil die Ehefrau ueber den Geruch jammerte sondern weil auch der Rohrleger dies empfahl um die „gute“ Luft abzutransportieren. Diverse Unebenheiten hintern und neben dem Haus wurden mit Sand aufgeschippt. Das restliche Material von der alten Terrasse wurde im Bootshaus verwendet. Der Vermieter bat uns um ein Ablageplatz in der Høhe. Keine Frage –  Calle ordnet das. Dafuer sind wir ja super dankbar, dass wir mit solchen kleinen Gewerken einem hohen monatlichen Mietpreis entgegenkommen kønnen. Wir hoffen wir haben das Glueck noch dieses Jahr diesen Traum von Liegeplatz behalten zu kønnen.

Ganz langsam fangen wir auch an das neue Projekt Garage in Angriff zu nehmen. Alle formellen Papiere haben wir ja zusammen und auch die Erlaubnis der Bank noch etwas an Kapital zu leihen (was kostet die Welt?). Nun gehts an die vorbereitenden Massnahmen. Holz umstabbeln, Platz schaffen fuer die eingezeichnete Planung und Baeume faellen. Ja ein paar Linden muessen fuer noch mehr Bauluxus weichen. Aber versprochen ist –  Neue werden gepflanzt. Ich schwøre!

Die Arbeit bei mir im Buero laeuft und auch (leider oder gluecklicherweise?) nicht weg sondern mir immer entgegen waehrend der Kollege sich auf Sri Lanka sonnt. Den ersten Schnupfen haben wir auch schon hinter uns. Und – der Calle war sogar schon bei einem Klassischen Neujahrskonzert und im Kino. Wow – damit ist das Limit an Kultur fuer 2018 ja schon voll ausgeschøpft 😀 Gut dass wir immer so viele Bauprojekte haben und eine PS4 die nie kalt wird.

So dies zum Rueckblick der ersten beiden Wochen im Jahr.

❤ Gruesse zu euch aus der Harkmark.

Update

  1. Wir sind wieder online. Endlich, sonst waer mir der Calle beinah zum Nachbarn gezogen 🙂
  2. Die Begutachtung des Landwirtschaftsamtes hat soviel ergeben, dass sie uns beim „mahnen“ der Aufbereitung des Grundstuecks unseres Nachbarn nicht helfen kønnen. Aber beraten kønnen sie. Also wir muessen das Gespraech erneut selbst suchen.
  3. Calle hat sein Zimmer fertig gefliesst und geniesst nun warme Fuesse beim Playsi spielen. 🙂
  4. Es ist wohl bald Weihnachten? Das wurde mir dann auch endlich klar nach dem „pløtzlichen“ Weihnachtskonzert mit Kurt Nilsen am Samstag in Kristiansand. Und noch keine Deko daheim, da die Arbeit gerade wieder viel Zeit beansprucht. Wozu gibt es Sonntage und Amaretto? Schwups, ist das Haeusle etwas geschmueckt. Aussen brauchen wir (noch) nicht so viel wert drauf legen. Schnief 😦
  5. Geburtstag des lieben Ehemannes morgen nicht vergessen ❤

 

So kommt frau doch in Stimmung 🙂 Julekonsert mit Kurt Nilsen

 

„Krydderkake“ und Adventskranz.

 

Møget ihr eine ruhige Adventszeit haben.

 

 

Begutachtung

Es ist ja nicht diese Wiese, die uns Kopf zerbrechen macht. Jedenfalls noch nicht. Hierher wird all das viele Regen- und Schmelz- sowie Abwasser gesammelt.

Die Wiese und der Graben direkt neben unserem Haus (Bild unten), ist das grosse Problem. Nun wird morgen ein Herr vom Landwirtschaftsamt kommen und sich das mal ansehen. Der Eigentuemer des goldenen Bodens will naemlich nicht in Massnahmen investieren. Will er nicht, so muss eben die Behørde ran 😀 So meine Theorie. Wir werden sehen, was die Buerokraten und Umweltfreunde hier so drauf haben 🙂

Bisher ist der Keller trocken geblieben.

Die Wiese die unbedingt einen besseren Wasserablauf braucht.

Unser Graben wo das Grundwasser gefaehrlich hoch steigen kann.

Offline

Am liebsten würde ich im warmen Sand liegen mit einem kühlen Cocktail in der linken und meinem schönen Mann in der rechten. Ein Sommerhut schützt vor der starken Sonne u eine kleine Brise erforscht uns am Meer.

… Nix …

Am frühen Samstagmorgen wo wir aus Kristiansand nach einem ersten Weihnachtsessen mit Freunden zurück kamen, gab es zwei heftige Donner und Blitze. Der liebe Wettergott hat uns damit auch noch offline gesetzt. Kein Wifi und kein Telefon. Na nicht schlimm, wir brauchen das ja nicht beim Fliesen legen…

Der Fussboden ist klar fuer einen neuen Versuch.

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Derzeitiger Blick aus Calles einem Fenster…