Dem Wasser so nah.

Aus Interesse an Bewegung, frischer Luft und Nähe zur Natur war ich zweimal paddeln. Einmal im Fjord und gestern Abend im See. Auch hier kann der Wind viel abverlangen und meine Arme wurden gefühlt immer länger 🤪 Aber wie wunderschön es ist dem Wasser so natürlich nah zu sein. Ruhe, weiter Blick, Nähe zu den Vögeln, eine Möwe die brütet, eine Schwanfamilie auf einer kleinen Insel und sich einfach gleiten zu lassen. 🛶😍 Schön wenn sich Freunde für so etwas Zeit nehmen und einen „unterrichten“ 😀 Hier die ersten wackeligen Fotos von der gestrigen Tour.

Neuer Platz

Die Skipskatt liegt wieder in Mandal 😥 Gestern Abend haben wir also das Bootshaus in der Harkmark geräumt. Aber wir haben einen guten Platz in der Nähe von Sjøsanden Strand gefunden. Von hier aus sind tolle neue Ecken zu entdecken. Dennoch ein komisches Gefühl sein Boot nicht mehr in Fussnähe zu wissen 😕

Das Meer.

Das warme Maiwetter laedt natuerlich zum Bootfahren ein. Leider waren wir mit unserem Boot dieses Jahr noch nicht draussen aufgrund des Garagenbaus, Calles Reisen nach Deutschland und dem kaputten WC auf der Skipskatt. Aber mit Unn und Helge bin ich schon nochmal mitgefahren. An den suedlichsten Punkt im Meer, Richtung Odd. Traumhaft schøn. Das fanden auch die gemeinen Stechmuecken und ueberfielen uns beim Krabenessen auf der Insel. Nach einem angenehm warmen Bad im Meer, entschieden fuer uns dann dafuer, weiter zu fahren und in das weite Meer zu schauen. Ohne Worte! ❤

Leider muessen wir das Bootshaus raeumen und uns wieder einen neuen Bootsplatz suchen. Der Vermieter møchte nun den Platz wieder selbst nutzen. Alle Bemuehungen im Harkmarksfjorden liegen bleiben zu kønnen, sind leider gescheitert 😦 Nun werden wir wohl naechste Woche an den alten Platz in Mandal zurueck kehren wenn wir nicht doch noch ein besseres Angebot bekommen.

 

Der Weinkartong erweist sich als gute Transportboks fuer Strandnelken von der Insel 🙂

Spaetsommerliche Bootstour

Der Herbst schreitet mit grossen Schritten auf uns zu. Die Abende werden kuerzer und die Naechte kaelter. Die restlichen Sonnentage muessen gut genutzt werden. So waren wir letzten Freitag nochmal mit dem Boot draussen. Windstille und die abendliche Sonnenkraft hielt noch fuer eine kurze Zeit an. Gut, dass unser Boot mit einer Waermefunktion ueber Batterie ausgestattet ist. So mussten wir in der Nacht nicht frieren. Der Wind drehte dann spaeter und es schaukelte ein wenig. Dennoch: Der Nachmittag und Abend waren sehr schøn.

Mehrere Bilder sieht ihr hier: Abendtour auf dem Meer

Ferien

Der Sommer laesst hier in Mandal zu wuenschen uebrig. Unsere zweite Ferienwoche ist angelaufen und ich fange mal wieder rueckwaerts zu erzaehlen an 😉 Gestern trieb uns Nord-West Wind auf das Meer. Endlich mal wieder Boot fahren. Unsere Tour ging durch Kåløy, vorbei an Skogsøy – hier liegt die Hytte, die wir vor ein paar Jahren fuer meinen Papa, Opa und Gudrun gemietet haben – und weiter nach Tregde. Wir fanden die Wasserverhaeltnisse trotz 8 Meter Wind optimal (das liegt an der Windrichtung) und entschlossen uns zurueck zu fahren und die Richtung nach Søgne anzusteuern.

Doch das wollte unser Boot dann mitten auf dem Meer nicht mehr. Es piepte und leuchtete in der Armaturenwand. Der Motor ist heiss gelaufen. Gibts das? Die letzten Touren war uns das Glueck einfach nicht hold. Was møchte man uns damit sagen? 😦 Nun hatten wir wieder Glueck im Unglueck. Wie gesagt, die Richtung des Windes liess es zu, dass wir treiben konnten ohne weitere Probleme. Deckel auf, Motor untersucht. Hier konnte frau sich gut waermen 🙂 Der Motor wird mit Frischwasser gekuehlt. Das heisst, ein Proppeler leitet das Wasser in die Kuehlung und dann wieder raus. Hat bisher immer super geklappt.

Unser naechstes Glueck im Unglueck war, dass Helge mit seiner Familie gleich „um die Ecke waren“ und uns zu ihrer Insel schleppen konnten. Gesagt getan.

Und schon hatte ich 5 Maenner im Boot danach, die alle den Fehler finden wollten 🙂 Besser geht doch nicht. Anscheinend muss der Propeller ausgetauscht werden. Nun haben wir manuell Kuehlwasser aufgefuehlt und das hielt um am heutigen Tage wieder heim zu kommen. Den gestrigen Tag sind wir naemlich dann mit den anderen auf der Insel Søndre Vassøy geblieben und haben mal einfach so richtig faul geluemmelt.

Heute ging es dann gegen 11 Uhr Richtung Harkmarkfjord da es ab mittag noch windiger wurde. Hier im Fjord haben wir dann nochmals alle zusammen angelegt. Wir fuhren Schlauchboot mit den Enkelkindern Jonatan und Theresia von Unn und Helge. Claudia probierte sich sogar im Kajak. War super. Ja solche Aussteuer kann man mitnehmen wenn man, wie Unn und Helge, ein etwas groesseren Boot hat 😉

Auf dem Rueckweg in den Harkmarksfjord. Wir hatten Rueckendeckung von Unn, Helge und Sohn Simon sowie ihrem anderen Sohn Mikael und Frau plus Kids.

Ihr kønnte euch vorstellen wie dankbar wir fuer diese tollen elute sind ❤

Und was wir letzte Woche in Stavanger erlebt haben, wollte ich euch gleich schreiben aber leider sind die wunderschønen Bilder immer noch nicht auf meinem PC synchronisiert. ;( Diese Technik. Ich arbeite dran und dann erfahrt ihr mehr ueber unsere tolle Reise.

Dranbleiben 🙂

 

Erste Bootstour

Meine Technik streikt und darunter leidet der Artikel ueber unsere Hochzeit 😦 Nicht nur dass, sondern so ist auch mein Onlinebanking Rechner verschwunden. Es kønnen also keine Rechnung bezahlt werden. So wollten wir heute unsere erste Bootstour starten und fanden das GPS nicht. Was ist hier los? Ferien mit toller Hochzeit bekommen uns wohl nicht 🙂 Schliesslich fanden wir das Geraet, starteten unser Boot und sind erstmal nach ein paar Metern ueber einen kleinen Unterwasser-Felsen gefahren  :O Kein Stopp und kein Schaden, so der Kapitaen. Dann ging es weiter und als wir dann bei Hærholmen anbekommen sind, mussten wir feststellen, dass das ganze geladene Wasser aus dem Tank in den unteren Teil des Bootes gelaufen ist. Wir hatten vergessen eine Leitung zu schliessen 😦 So beginnt es also wenn einige Dinge zu lang her sind 😉 Wir hatten dennoch ein paar schøne Stunden auf der Insel zusammen mit Unn und Helge.

Und der Beitrag zu unserer wunderschønsten Woche in Potsdam, muss warten. „Ihr Speicher ist voll“ und keine Bilder lassen sich rueberziehen… grrr.  Ich vertrøste euch daher mit Bildern von unserem heutigen Ausflug 🙂

 

 

Ein Sommertag


Ein toller windstiller Tag, der zum Boot fahren u Baden einlädt. Einfach herrlich solche Ferien ☀️⛵️😎 Wir grüßen euch vom Boot Skipskatt. 

Auf dem Meer

Unsere Sommerferien haben begonnen. 🙂 Leider zeigt sich das Wetter nicht von der Besten Seite. Regen, Wind, Kaelte. Dennoch hatten wir Glueck vor ein paar Tagen und wir konnten eine dreitaege Bootstour machen.Wir erlebten Donner, Sonne und Regen auf dem Meer. Bevor der grosse Wind wieder kam, fuhren wir rechtzeitig von der Insel Udvår in unseren Harkmarksfjord. Dort lagen wir sicher und geschuetzt in Selvågen. Wir lernten wie man Krabben isst, selbstgefangene Markrelle zu raeuchern und Calle hat seit langem wieder mal geangelt. Fisch pur also 🙂

Und wir lernen unser Boot auch immer besser kennen. Diesmal sind wir uns sehr sicher auf welcher Seite der Wasser – und Dieseltank ist 😀 Bei einer kleinen Unachtsamkeit fuellten wir Wasser in den Dieseltank 😦 Also mussten fast 70 Liter Diesel abgepumpt werden. Mal gut, dass Calle immer auf so viele Sachen spart, wie z.B. Tankbehaelter …

Bilder kønnt ihr hier sehen: Auf dem Meer

Geburtstagsfeier auf Geiterøy

Die Zeit ist kaum zu stoppen, gerade wenn man soviele schøne Erlebnisse hat. Von der lieben Gudrun erfahren wir, dass sie die Eintraege in unserem Blog vermisst. 😉 Ein gutes Zeichen, so weiss ich, dass doch ein paar Leutchen hier mitlesen. Dann møchte ich auch gar nicht laenger warten und euch erzaehlen, was in den letzten Wochen so passiert ist.

Am letzten Samstag sind wir, nachdem sich das Wetter gebessert hat, nach Geiterøya mit dem Boot gefahren. Eine kleine Insel, ca 30 min Bootsfahrt von uns entfernt, die still und sicher im offenen Meer liegt. An diesem besagten Samstagabend hatte sich der Wind gelegt und da er aus østlicher Richtung kam, konnten wir bei Geiterøy gut anlegen. Gesagt, getan. Claudia hat sich wieder im Vertauen geuebt. Unsere Freunde Unn und Helge kamen dann eine Stunde spaeter zu uns und der Grill wurde angeheizt. So erlebten wir einen schønen, wenn auch kalten Sommerabend, auf dem Meer.

 

Gut angeseilt auf Geiterøy

Gut angeseilt auf Geiterøy

Unn & Helge sind auch hier unser Nachbarn :)

Unn & Helge sind auch hier unser Nachbarn 🙂

Waermen in Wolle und am Feuer

Waermen in Wolle und am Feuer

Es wird gerade wieder nicht richtig dunkel. Das gibt extra Energie :)

Es wird gerade wieder nicht richtig dunkel. Das gibt extra Energie 🙂

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Am Sonntag stuermte es leicht aus Nord, dennoch hielt das Calle und Helge nicht vom Morgenbad ab. Danach zog sich der Himmel zu und es regnet stark. Nach einer guten halben Stunde war diese Schlechtwetterfront vorbeigezogen und die Sonne kam wieder zum Vorschein. Herrlich, nur der Wind lies uns leicht frøsteln und windgeschuetze Ecken auf der Insel wurden erkundet. Am fruehen Nachmittag kamen dann unsere russische Bekannte Nastja, ihr Mann und ihre beiden Kinder dazu. Nastja wollten ihren 40. Geburtstagsfeier nachtraeglich mit uns auf dem Meer feiern. Auch Ramesh und seine Frau besuchten uns. So standen als drei Boote sicher nebeneinander und wir alle genossen gute Gespraeche, gutes Essen und lachten viel. Herrlich zu høren welche Sprachmissverstaendnisse Ramesh (aus Indien) und Nastja in den ersten Jahren in Norwegen erlebten. Und nun sassen wir alle mit unseren verschieden Herkuenften auf einer norwegischen Inseln mit guten norwegischen Freunden und fuehlten uns einfach nur wohl – und dankbar.

Die Sonne kommt wieder hervor nach dem Regenschauer.

Die Sonne kommt wieder hervor nach dem Regenschauer. Unn, Ramesh und Helge rechts im Bild.

Nastja & ihr Mann Nils Helge mit Tochter. Helge, Calle, Unn und Anne Karin, Frau von Ramesh. Der macht das Foto und ich --- bin wohl hinterm Busch ;)

Nastja & ihr Mann Nils Helge mit Tochter. Helge, Calle, Unn und Anne Karin, Frau von Ramesh. Ramesh macht das Foto und ich — bin wohl hinterm Busch 😉

Dankbar fuer Menschen, die uns so nehmen wie wir sind. Die kleine Sprachfehler sympathisch finden und uns respektieren mit den Meinungen und Kulturen, die wir aus unserer Heimat mitgebracht haben. Ich habe fuer einen Moment die Augen geschlossen und der mir nun nicht mehr zu fremden Sprache gelauscht, und fuehlte mich sehr wohl. ❤

Tour, Garten und Boot

Die Tage fliegen nur wieder so dahin. Calle war zum Männertag in Deutschland und ich habe die lange Woche bei schönsten warmen Wetter genossen. 

Katrin und Christian aus Flekkefjord haben mich besucht und wir waren auf Tour auf Skjernøya. 


Die ersten Blumen sind gepflanzt und Gemüsesamen gesetzt. Nun war diese Woche Calles Mama bei uns und wir haben gekocht, Rhabarberkuchen gebacken (die ersten Stengel aus dem Garten) und haben eine erste Bootstour gemacht. Bevor das möglich war, mussten wir allerdings schon 2 Pannen erleben. Der erste Motorstop war gleich nach Einlass des Bootes. Kondenswasser literweise im Filter, was abgepumpt werden musste. Heute dann auf der Rückfahrt hatte sich wieder der Kolben vom Propeller gelöst und es war keine Steuerung mehr möglich. Schnelles an Land bringen war angesagt. Glücklicherweise erlaubte uns ein Hüttenbesitzer in der Nähe seinen privaten Steg zu nutzen (Ein TV Reporter von norwegischen Fernsehen NRK, wie wir hinterher erfuhren😀). Handyman Calle hatte das richtige Werkzeug dabei und schwups war das Boot wieder startklar 👍 Aber die Schrauben an Kolben müssen erneuert werden. Wieder Glück gehabt, dass uns das nicht auf dem offenen Meer passiert ist. 

Morgen fliege ich mit Calles Mama nach Deutschland. Ich werde dann meine Mama besuchen u mit ihr in den Spreewald fahren. Erholung und Mama-Tochter Tage rund um die Uhr. Ein paar Tage bin ich auch in Potsdam. 

Also wer weiß, vielleicht sehen wir uns? 🤗