Startschuss

Was seht ihr hier? Ja natürlich, das Loch im Haus für Wasser- und Stromanschluss für die Garage 😀

Es ist soweit, es wird mal wieder gebaggert. Aber diesmal nicht, weil wir müssen, sondern wollen 😅

Die großen Wurzeln sind weg und die Fa Tånevik macht den Weg frei 😀

Unglaublich wie schnell ein Stück Erde ausgebaggert und mit neuen kleinen sowie großen Steinen wieder gefüllt ist.

Nun geht’s also voran und wir freuen uns über den neuen Baustart.

Fortsetzung folgt…

Wärmere Luft.

Nach doch relativ kalten Ostern in Deutschland, war der Ostermontag in Mandal ein erstes hoffnungsvolles Zeichen für Frühling.

Calle und ich packten den Kaffee ein und liefen am Kvernhusvannet in Søgne lang. Da verschwanden glatt meine über Ostern aufkommenden Rückenschmerzen in Wohlgefallen. Ein paar glatte und schneebedeckte Wege hielten dennoch Herausforderungen parat.

Zurück daheim gab es dann Osterwasser im Garten 🌷🥂🍾 Auch Mia erfreute sich an der warmen Luft.

Der Schnee bei uns ist brav langsam und ohne viel Regen geschmolzen. Somit tragen die Wiesen kaum Wasser. Also alles trocken im Haus 👏

Und jetzt, wo bei euch in Deutschland ja schon der Sommer mit 21 Grad ausgebrochen ist, fangen hier endlich auch die Krokusse die Führung in der teilweise noch gefrorene Erde zu übernehmen.

Velkommen vår 👏

Noch kein Fruehling in Sicht.

Der Winter ist noch immer zu Gast bei uns. Und es soll weiter schneien die naechsten Tage. Die sibirische Kaelte wird zwar zurueckgehen aber es bleibt unter dem Gefrierpunkt.

Die vielen Schneemengen geben den Meterologen bereits eine Sorgnisfalte auf die Stirn. Es liegt viel mehr Schnee als sonst und man kann nur hoffen, dass der spaetere Tauprozess nicht mit viel Regen gestørt wird. Dann erwarten uns wieder enige Ueberschwemmungen… Huff…

 

 

Es wird eng.

Es wird eng fuer den Winter dem Fruehling bald Platz zu machen. -12 Grad, Wind und ein Haufen Schnee muessen erstmal noch bearbeitet werden bevor wir ueberhaupt was von Fruehjahrsblueher sehen kønnen. Aber -12 ist ja nix. Nicht all zu weit weg von uns waren -42 Grad. Das nenn ich man kalt 😀

Die letzten zwei Tagen waren gut verschneit und der Heimweg dank der fleissigen Schneeschieber befahrbar.

Ja zum Neuen

Na – die Ueberschrift verraet euch ja dann schon alles 🙂 Nach langen Gespraechen mit guten Freunden und meiner Familie samt meinem Ehemann ❤ 🙂 habe ich mich also fuer den neuen Berufsweg entschlossen. Puh…. Gestern der Anruf bei dem neuen Chef und heute die Kuendigung bei Bernhard nach acht Jahren Powermaxx. Alle haben ganz gelassen darauf reagiert, dass bald die beste Bueroassistentin die Branche wechselt. -:( Und dabei habe ich mir soviele Gedanken gemacht, ob sie mich gleich mit Stuhl aus dem Buero rauskatapultieren. Nein, wie Maenner so sind: sie leiden im Stillen und haben sich ihre Verzweiflung nicht anmerken lassen 😀 Oder: jeder ist eben austauschbar. Grrr….

So wird meine Stelle demnæchst ausgeschrieben und die jungen pfiffigen Damen und Herren kønnen beweisen was sie kønnen. Ich fuer meinen Teil gehe jetzt alles entspannt an und werde die drei Monate noch gut ueber die Buehne bringen. Dann heisst es „Lindesnes Tannlegesenter“ und nicht mehr „Powermaxx“. Juchei. Darauf ein Sekt…. Skål.

Habt Dank an euch alle, die an mich gedacht gedacht haben, ob nun per Anruf oder Meldung. Das fand ich sehr toll und schøn. Klasse, dass ihr mir mit 40 immer noch soviel Veraenderung zutraut :-p Und danke an meinen lieben Calle, der dann mit mir zusammen ab Juni den Guertel etwas enger schnallen will 🙂 Aber nach der Probezeit kønnen wir dann wieder etwas aufatmen. Geld ist net alles auch wenn es gut tut. Aber wieder Freude am Schaffen zu haben, ist wichtig dann klappts auch mit all dem anderen.

Auf die Zukunft, auf euch –  auf mich 😀

Danke.

Auf dem Lager von Powermaxx.

 

Veraenderung?

Wie geht es euch da draussen in der grossen weiten Welt? Seid ihr alle gesund, behuetet und einigermassen zufrieden? Das ist gut denn mehr duerfen wir wirklich nicht verlangen. Bomben und zu warmer Norden bringen unsere Welt genug aus dem Gleichgewicht. Da sollte man/frau genau abwaegen was wirklich wert ist, sich zu aergern, sich aufzuregen oder zu diskutieren.

Nein keine Sorge, ich werde euch nicht mit heiler und økoligischer Weltgesundheit behelligen 😉 Hier auf der Harmark leben wir unser Leben ja auch nur „so dahin“ und legen Wichtigkeit ins Kochen, Backen und PS4 spielen. Gluecklicherweise kommen doch noch ab und an Freunde zur geselligen Runde vorbei, so dass wir die „sozialen“ Netzwerk im Internet nicht arg strapazieren muessen 🙂

Ihr wisst ja, dass ich bei diesem Thema ganz melancholisch werden kann. Daher breche ich das hier ab denn mir liegt heute abend was ganz anderes auf „dem Herzen“. Mein letzter Zahnarztbesuch blieb nicht ohne Konsequenzen. Ich hatte Glueck, keine Wurzelbehandlung, wofuer man ja hier einen Kredit aufnehmen muss um das bezahlen zu kønnen. Aber ein Jobangebot! Ganz gratis 🙂 Nach 8 Jahren Verkauf/Mitarbeit in einem nationalen Internetshop (zu gern møchte ich jetzt angeben und alle Aufgaben mal aufzaehlen aber auch eure Leselust ist begrenzt, das verstehe ich 😉 ) ergibt sich also pløtzlich eine wirklich gute neue Gelegenheit, sich arbeitstechnisch komplett zu veraendern.

Wie Job beim Zahnarzt? Nein ich habe nicht schnell mal Zahnarzthelferin oder gar Zahnaerztin studiert auch wenn ich das wohl in 8 Jahren geschafft haette. Hier geht es um ein Haufen administrative Arbeit, die auf mich warten wuerde. Nicht nur dass, sogar ein nettes Buero mit vielen Kollegen und jungen Chefs (na 50 aber da frau ja selbst nun 40 ist, sag ich da mal jung…). Nach zwei Treffen reizt mich die Arbeit sehr. Dennoch gibt es eben auch Nachteile – was sonst? – eine gute Stange weniger Geld und … haltet euch fest … es sind deutsche Zahnaerzte, und fast die ganze Kollegenschaft ist deutsch :/ Ob ich jetzt was gegen Deutsche haette, denkt ihr? Wo ich doch selbst Eine bin. Keineswegs, aber: nach ueber 10 Jahren Norwegen habe ich versucht mir eine reale norwegische Welt um mich zu erbauen. Sprachlich und gedanklich. Das ist mir zum Teil gelungen, denn mit nur zwei Kollegen auf meiner jetzigen Arbeit, war auch das nicht immer einfach. Viele neue Menschen lernt man da durch diesen Job in der Realitaet nicht kennen. Aber einige deutsche Buerger, die hier leben,  haben so die Angewohnheit, sich in einer grossen Blase aufzuhalten und sich mit allen møglichen Deutschen zu umringen damit der gewisse Schutz nicht verloren geht. Jeder hat dazu sicher seine Einstellung aber mein Ding ist das nicht. So ist nun also diese Zahnarztpraxis mit vielen Menschen mit meiner Muttersprache ausgestattet. Dennoch gibt es hauptsaechlich norwegische Kunden. Am Telefon, in der Rezeption und im PC 🙂 Zumal sie alle sehr froh waeren, jemanden wie mich zu haben, der das Adminstrative im Buero woppt. Die Kundenpflege, die Abrechnungen gebenueber der Gesundheitsbehørde usw. In den Zaehnen grabe ich mal lieber nicht rum – „saugen“ nur im Notfall 😀

Also ihr Lieben da draussen, was nun? Rein ins neue Abenteuer auch wenn es erstmal weniger Kohle ist? Aber ein Neuanfang und eine gute Møglichkeit nochmal Neues zu lernen. Den Grips mal wieder anzustrengen. Nicht nur immer Verkauf, Reklamation, Lager, Google Adwoords, Facebook, HTML schreiben, Preise schecken und Anzeigen fertigen. Ich wuerde dieses Verkaufsgeschaeft endlich verlassen. Calle kann euch da ein Lied singen, wie leid ich es doch bin. Aber der Job ist auch sehr gut bezahlt. Und ich habe derzeit immerhin EINEN norwegischen Kollegen 🙂

Ja die Gedankenmuehle arbeitet hart und der Sekt hier neben meinem PC beeintraechtigt hoffentlich nicht den Blick auf das Wesentliche? Bis Montag soll ich mich entschieden haben, damit ich dann im Sommer anfangen kann. Jøss… man gut dass ich einen Kaesekuchen im Ofen habe. Der hilft in diesem Moment erstmal. ❤

 

Unser Internetshop gewann 2013 eine Auszeichnung fuer den besten Umsatz…. Mein alter Chef im Hintergrund. Nun ist er fast in Rente und der Sohn uebernimmt.

 

 

 

Wochenende.

Manche Wochenenden müssen einfach ruhig verlaufen. Mit gutem Essen und Wein, netten Besuch und gemeinsamer Tour am Sonntag. An solchen Tagen klärt man alles was Frauen – und Altersprobleme der Mittelklasse so haben 😀 Gelöst werden sie nicht aber verlieren am Schluss doch erheblich an Bedeutung. Besser gehts doch nicht 😅

Bauvorbereitungen

Lang haben wir ja ueberlegt, wo die Garage auf „unserem“ Fleck Erde stehen soll. Sowohl die Stadtverwaltung als auch das Strassenamt haben uns wichtige Auflagen zum Platz gegeben. So soll die Einfahrt der Garage nicht direkt auf den Hauptweg enden wegen Unfallgefahr. Also haben wir das Gebaeude gedreht und werden dann das Rein- und rausfahren auf unserem Grundstueck durchfuehren 😉 Dennoch werden wir genug Platz fuer gruene Wiese und Garten gewinnen, wenn dann erstmal die provisorischen Schuppen weg sind.

So aber muessen ein paar Birken weichen. Wenn man Baeume faellen møchte, um Platz fuer die Garage zu schaffen, so sollte man dies bei kalten Temperaturen erledigen. Von Ende Oktober bis Februar tragen Baeume das wenigste Wasser und es ist genug Zeit fuer die Trocknung. Da man hier keinen Antrag zum Faellen auf seinem eigenen Grundstueck stellen muss – findet die Motorsaege schnell ihren Weg. Und wer will schon am Wochenende faul rumliegen, alle viere von sich strecken und immer nur Rotwein trinken: 🙂 Ihr etwa?

 

Helge hat uns beim „Umlegen“ der Birken geholfen. Danach gabs Kaffee und Kuchen bevor Calle und ich dann die Aeste und die Staemme aufgeraeumt haben. Dieses Wochenende, wenn es das Wetter zulaesst, wird das Holz gespalten mit einem „kløyver“. Und Claudi kann stappeln.

So sieht es also derzeit auf der anderen Seite unseres Grundstuecks aus:

Also die Aussicht laesst sich auch derzeit nicht schøn schreiben 😉 Dort wo die beiden Haufen mit Aeste liegen, kommt also das Fundament der Garage hin. Wir rechnen damit dass dies nicht mehr so lange hin ist, wenn das Wetter so mild bleibt.

Also dabei bleiben fuer weitere Aktualisierungen 🙂

 

Endlich ein bisschen Winter.

Der Kalender sagt uns Januar und der liegt in der Jahreszeit Winter. Bisher hat sich dieses „Winterwetter“ ja nur von seiner nassen Seite gezeigt: viel Regen, Wind und Glaette. Aber seit vorgestern rutschten die Temperaturen weiter unter null und der Schnee kam. Viel und viel nasser schwerer Schnee. Und wie sollte es nicht anders sein: Baeume knickten unter der Last zusammen und ueber die Stromleitungen. Somit waren 10 000 Leute vom Strom abgeschnitten und das gleich mal ueber einen langen Tag hinaus. Hubschrauber mussten aus der Luft die Schaeden „finden“ damit die Monteure die richtigen Strommasten hochkletterten konnten. Es geht also nix mehr „einfach nur so“, waere ja auch langweilig und die Zeitungen lokal nichts zu  melden in diesen dunklen Monaten 🙂 Hier ein paar Eindruecke von heutigen spaeteren Nachmittag 🙂 Das Weiss deckt so gut unseren derzeit unordentlichen Garten 😀