Am frühen Morgen

Norwegische Freunde haben mich zum regelmäßigen Laufen herausgefordert und begeistert. Derzeit gibt es nichts besseres für mich als meinen Körper und Gedanken warm laufen zu lassen. Um diese dann wieder gerade zu richten an der guten kühlenden Luft.

Das erste Mal werde ich an einem Laufevent von 6km teilnehmen. Die Krebsstiftung „Rosa Sløyfe“ organisiert in verschiedenen Städten Norwegens Läufe. Ob man joggt, geht oder den Kinderwagen mitbringt, alle sind willkommen, welche die Arbeit der Stiftung unterstützen. So werden u.a. wir vier Frauen dabei sein. Mit tausend anderen und rosa pannebånd im Haar 😄 Bilder folgen.

https://vimeo.com/294949814

Zeit.

Der September ist da und wieder haben wir mit viel Abwesenheit auf unserem Blog geglänzt 🙄 Merkwürdig, jetzt wo meine Arbeitstage nicht mehr bis in den Abend reichen, sollte doch Zeit sein. Aber hier liegt mein Dilemma: wie gebraucht man seine vorhandene Zeit richtig um auch das Leben zu genießen und dennoch den Pflichten nachzukommen? Den Freuden auch Raum zu geben und eben nicht „nur“ Sein?

Der heutige Samstag startet früh mit frisch gebackenen Brötchen und Sonne, die ganz langsam die Nachtfeuchte aufschleckt. Mia erkundet das fleißige Spiel der Vögel im Garten. Calle nimmt John in Empfang, unser älterer Nachbar, der so gern schon die erste Reihe der Dachziegel auf der Garage legen will bevor nächsten Samstag hier 8 fleißige Helfer einreiten 😀 Der Anfang ist wichtig, so sein guter Rat, den wir gerne folgen.

Ich schneide Hecke und überlege wie ich die Ente gut und knusprig für den heutigen Abend hinbekomme. Wir hatten mal wieder Lust auf Gäste🤗

Genießt die Zeit, nehmt euch Zeit, erlebt alles bewusst und ohne Hektik. Ein schönes Wochenende aus der spätsommerlichen Harkmark. 😘

Der Sommer war mit uns.

Schwups ist schon wieder ueber ein Monat um, dass ich das letzte Mal einen kurzen Bericht erstattet habe. Die Ferien sind laengst schon wieder vorbei, wir arbeiten beide wieder fleissig fuer unsere norwegischen Kronen, das Boot steht wieder an seinem Platz, die Besucher sind heim und die grosse Trockenheit hat sich in Starkregen verwandelt. Auch hier war es seit Mai sehr sehr trocken, kein Regen und am Morgen schon fast immer 20 Grad. Auch das ist fuer hier in den „suedlichen“ Lagen sehr ungewøhnlich. Bei anstehenden Gewitter kamen doch nur Blitzeinschlaege, die dann zu mehreren Waldbraenden gefuehrt haben. Die Bauer bekamen auch Probleme genug Futter von den Wiesen zu ernten. Tiere, die jetzt auf den Weiden stehen, mussten bereits mit dem Winterfutter bei Laune gehalten werden oder wurden eben gleich notgeschlachtet. Heisst fuer uns im Herbst eine Ueberfuelle an Fleisch, dann aber im naechsten Jahr ein Mangel, den wir dann aus den subentionierten EU Staaten einfuehren duerfen. Na da freut sich die Øko – Claudi auf noch mehr vegetarische Wochengerichte 🙂 Bis dahin ist die Garage hoffentlich fertig, so dass mir der Bauherr vom Salat nicht vom Geruest faellt 🙂

Ja ihr Lieben – glaubt man nicht, dass die Schreibpause auch eine Denkerpause war. Wie immer tanzen meine Gedanken hin und her, leider faellt es mir schwer, diese sinnvoll niederzuschreiben um evtl gute Ansaetze ins Netz zu geben. Aber nun, das sollte hier nicht das Thema sein…

Also wir hatten einen traumhaften Sommer.

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Die Ferien nahen

Und für Calle sind sie fast schon Wirklichkeit 😀 Der Gute hat sich extra eine Woche früher frei genommen um mit dem Bau der Garage vorwärts zu kommen 😀 Das Wetter ist hier gerade wieder traumhaft und so sind auch wir beide endlich mal mit unserem Boot aufs Meer hinaus. Die Angst vor Wellen bei Wind und ob ich auch alles mit dem anlegen hinbekomme, bestimmt das inaktive Bootfahren sehr. Aber gestern entschied der Kapitän es geht raus. Unser neuer Liegeplatz bei Sånum in Mandal heißt auch neue Wege und neue windgeschützte Ankerplätze zu finden. Nicht so einfach wenn halb Südnorwegen sich in Booten fortbewegt 😂 Dennoch fanden wir ein Plätzchen und beim Abendspaziergang auf der Insel Maeravodden wurden wir mit einer tollen Aussicht empfangen. Bei schönster Abendsonne.

Damit war auch die Nacht relativ ruhig nach gelungenen Fußball WM schauen auf dem IPad. Ja die Technik macht’s heutzutage möglich ☺️

Karl Førster in Norwegen

Da blättere ich meine norwegische Gartenzeitung durch und schaue verträumt auf einen schönen Rittersporn und freue mich dass ich, dank meiner lieben Freundin Kathrin aus Flekkefjord, auch so einen im Garten habe 🌸 So lese ich weiter und erfahre, dass dies der Rittersporn aus der Garten- und Landschaftsschule in Bornim von Karl Förster ist 😀 Schau an, nun hat er es mit seinem Wissen über Stauden sogar bis in den Norden geschafft. 👍🏻 Interessant dies auf norwegisch zu lesen 📖

Hoch hinaus.

Bei schönstem Sonnenschein – wenn auch nun wieder wesentlich kälter – geht es dank lieber Hilfe mit unserer Garage weiter voran. 😌👍🏻 Unsere Ferien werden wir also in Schwindel erregender Höhe verbringen 😅

Dem Wasser so nah.

Aus Interesse an Bewegung, frischer Luft und Nähe zur Natur war ich zweimal paddeln. Einmal im Fjord und gestern Abend im See. Auch hier kann der Wind viel abverlangen und meine Arme wurden gefühlt immer länger 🤪 Aber wie wunderschön es ist dem Wasser so natürlich nah zu sein. Ruhe, weiter Blick, Nähe zu den Vögeln, eine Möwe die brütet, eine Schwanfamilie auf einer kleinen Insel und sich einfach gleiten zu lassen. 🛶😍 Schön wenn sich Freunde für so etwas Zeit nehmen und einen „unterrichten“ 😀 Hier die ersten wackeligen Fotos von der gestrigen Tour.

Neuer Platz

Die Skipskatt liegt wieder in Mandal 😥 Gestern Abend haben wir also das Bootshaus in der Harkmark geräumt. Aber wir haben einen guten Platz in der Nähe von Sjøsanden Strand gefunden. Von hier aus sind tolle neue Ecken zu entdecken. Dennoch ein komisches Gefühl sein Boot nicht mehr in Fussnähe zu wissen 😕

Das Meer.

Das warme Maiwetter laedt natuerlich zum Bootfahren ein. Leider waren wir mit unserem Boot dieses Jahr noch nicht draussen aufgrund des Garagenbaus, Calles Reisen nach Deutschland und dem kaputten WC auf der Skipskatt. Aber mit Unn und Helge bin ich schon nochmal mitgefahren. An den suedlichsten Punkt im Meer, Richtung Odd. Traumhaft schøn. Das fanden auch die gemeinen Stechmuecken und ueberfielen uns beim Krabenessen auf der Insel. Nach einem angenehm warmen Bad im Meer, entschieden fuer uns dann dafuer, weiter zu fahren und in das weite Meer zu schauen. Ohne Worte! ❤

Leider muessen wir das Bootshaus raeumen und uns wieder einen neuen Bootsplatz suchen. Der Vermieter møchte nun den Platz wieder selbst nutzen. Alle Bemuehungen im Harkmarksfjorden liegen bleiben zu kønnen, sind leider gescheitert 😦 Nun werden wir wohl naechste Woche an den alten Platz in Mandal zurueck kehren wenn wir nicht doch noch ein besseres Angebot bekommen.

 

Der Weinkartong erweist sich als gute Transportboks fuer Strandnelken von der Insel 🙂