Potsdam im April.

Schwups und schon ist auch Ostern vorbei. Und wieder ist eine lange Zeit vergangen ohne einen neuen Post von uns.

Vom 12. Maerz bis heute Ostermontag ist die Sonne 35 mal aufgegangen (hab ich richtig gerechnet 😉 ). Auch wenn wir sie nicht jeden Tag direkt gesehen haben, hat sie dafuer gesort, dass wir wieder mehr Helligkeit im Alltag versorgt werden. 35 Sonnenaufgaenge bedeuten auch dass wieder zahlreiche Tage verstrichen sind und in dieser Zeit bei jedem einzelnen von euch eine Menge passiert ist. Turbulente, aufregende aber auch traurige Momente werdet ihr in Erinnerung haben. Vielleicht habt ihr euch in dieser Zeit entschieden, Neues zu beginnen und Altes abzuschliessen. Wirklich endlich das zu machen, was schon immer ein Herzenswunsch war. Oder aber einfach niedergeschrieben, was euch bewegt um den Ueberblick ueber das Geschehene nicht zu verlieren.

Hier in der Harkmark geht alles in gewohnten Ablaeufen weiter – mal abgesehen von der Planung unserer Vermaehlung Ende Mai ❤ Pløtzlich blicken wir oft in die letzten 20 Jahre zurueck. Erinnern uns, reden und reflektieren Verhalten und Gefuehle. Warum ist alles so gekommen, wie es heute ist? Was hat uns an unsere Beziehung all die Jahre festhalten lassen? Liebe, Vertrauen, Sicherheit, Leidenschaft – sind das immer noch Tatsachen, die eine Rolle spielen? Wie haelt man diese Dinge leidenschaftlich zusammen? Wo sind die Reibungspunkte, die uns voran bringen? Ja, hørt sich anstrengend an, war es teilweise. Uns wurde auch bewusst, was wir tolles in 20 Jahren aufgebaut haben – miteinander und zueinander. Trotz schwerwiegender Irritationen, die auch unsere „rosarote“ Brille durchaus Kratzer beschert hat. Und nun ist es 20 Jahre spaeter – Ostermontag, der 17. April und es schneit in der Harkmark.

Wie ihr bemerkt, lass ich ein wenig die Zeit Revue passieren.;)

Wir waren ein paar Tage in Potsdam und so ganz gedanklich & gefuehlsmaessig bin ich noch nicht wieder in Norwegen angekommen. Viele Begegnungen und Gespraeche fuer die Hochzeit, die einen bewusst gemacht haben, wer wir und was wir vor allem gemeinsam sind, lassen mich noch in Melancholie wiegen. Auch Begegnungen, denen zu wenig Zeit bemessen worden ist. Sei es nun wegen dem doofen Halsweh was mich selbstverstaendlich auf der Reise heimsuchen musste oder aber weil der Tag immer zu kurz ist. Mir faellt das sehr schwer, denn ich møchte doch niemanden von den Menschen, die wir sehr møgen, vor den Kopf stossen. Zeit ist knapp aber fuer mich so wichtig um mich gut zu fuehlen: Ankommen, aufnehmen, Menschen treffen und sich wieder mit der alten Heimat „arrangieren“. So will auch mein Kopf und Kørper oft nicht so schnell, wie ich es gerne mag. Da ist dann kurze Ruhe wichtig. Raubt mir aber die kostbare Zeit mit euch Lieben. So bleibt es leider nicht aus, dass ich auch fuer Enttaeuschungen sorge. Kønnte man sich 24 Stunden lang im Kreis drehen und dabei jeden ein Stueck mitnehmen, waere das eine schøne Sache.

Danke fuer Eure Zeit und euer Dasein. Wir freuen uns auf euch alle Ende Mai.

Und hier findet ihr noch ein paar fotografische Einblicke fuer unsere Zeit in Potsdam.

Grosse Orte – kurze Momente – mehr Bilder hier

Grosse Orte – kurze Momente

 

PS: Unsere Mia wurde von ganz lieben Katzensittern Glenn und Ragni verpflegt 🙂 *Glueck*

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