Katzenjammer

Seit einigen Wochen spazierte eine Mietzemaus in unserer Gegend herum, hungrig, anschmiegsam und immer wartend auf die Møglichkeit sich ins Haus zu schleichen. Wir waren nicht die Einzigen,wo der Herr sein Glueck versuchte. Unsere Nachbarn hatten regelmaessig Besuch von ihm und nach und nach fanden sie es mehr als nervig als angenehm. Also begann sich Claudia auf die Suche nach dem Eigentuemer zu machen: Zeitungsannonce, Besuch bei verschiedenen Nachbarn und SMS Anfragen bei fast allen die in der Harkmark wohnen (gut dass ich unbegrenzt SMSe versenden kann 😉 ) fuehrten zu keinem Ergebnis.

Der Kater war hungrig, duenn, sah aber dennoch gepflegt aus. Ein Anruf bei Dyrebeskyttelsen (Tierschutz) in Mandal ergab, dass ich das Tier am Montag beim Tierarzt in Mandal abgeben kann. Es blieb mir also noch ein ganzes Wochenende um abzuwarten, ob nicht doch jemand die Mietze vermisst. Aber Fehlanzeige – bis heute jedenfalls. Selbst die Nachbarn, die ihre Pakete bei der Post abholten und in meiner Naehe wohnen, wussten nichts. Jeder dachte, dass waere die Katze von dem … oder dem…. Wie auch immer. Das Thema ging auch in unserem Hause nicht ohne Schall vorueber. Mia zeigte uns mit einem kleinen Machtkampf, dass sie einen weiteren Weggefaehrten auf „ihrem neuen Revier“ nicht aktzeptiert und Calle war nach und nach genervt von dem Einsatz, den ich betrieb … :-/

Heute nachmittag habe ich mit Hilfe des Nachbarn die Mietze gefunden und dann zur Tieraerztin nach Lande gefahren. Beim Anblick des Hauses bin ich in tiefen Neid versunken 😦 Ein Sørlandshus am Meer, gross, neu, ohne knarrende Treppe und noch ein dicken Mercedes vor der Tuer. Ich werd auch Tieraerztin 😉 Ja egal, es ging ja um die Katze, gell. Nach einer kurzen privaten Untersuchung wurde also festgestellt, dass es sich um ein maennliches kastriertes Wesen handelt. Da bekam ich ja gleich wieder ein schlechtes Gefuehl: Kastriert? Kann durchaus heissen, dass der Kater doch ein zu Hause hat(te)? Aber warum hat sich dann nicht einer von den Nachbarn geruehrt? Um meinem schlechten Gewissen gerecht zu werden, wird das Fahrrad morgen gezueckt und Wurfsendungen in Briefkasten versenkt. Nun hat der graue Kater es auf jeden Fall warm und bekommt Futter. Das waren ja nur noch Haut und Knochen.

Ein was Gutes hatte die Sache: Innerhalb eines Wochenendes habe ich eine Menge nette Nachbarn kennengelernt 😉 Nun heisst es Kaffee trinken bei einigen Hausnummern.

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