Fortsetzung folgt…

… in der norwegischen Post! Seit heute nachmittag ist es offiziell, dass ich ab November 2008 erstmal weiterhin „projektgebunden“ angestellt bin. Die Regionschefin Eli Wikse (was fuer ein Name!!!) hat heute die Vertraege gefertigt. Ab November heisst der Einsatzort Vågsbygd und liegt in Kristiansand. Heisst auf jeden Fall weniger Fahrweg fuer mich, was ich sehr begruesse. Das Angebot habe ich natuerlich gern angenommen, nachdem meine Bewerbungen ausserhalb der Post nicht wirklich viel Anklang gefunden haben. Dennoch bleibe ich am Ball und seh mich um. Geplant ist aber auch, die 80%Stelle zu nutzen und die Schulbank mal wieder zu druecken. Ich hoffe, ich kann einen wirklich guten Norwegischkurs finden, der mir fuer die Vorbereitung auf den Bergenstest hilft. Der Bergenstest ist hier die „øffentiche staatliche“ Pruefung fuer Auslaender, denen die norwegische Sprache nicht in die Wiege gelegt worden ist 🙂 Nach dem bestandenen Test darf man in Norwegen studieren und auch berufliche Fortbildungen anstreben. Ja und ich werd ja schliesslich immer juenger 🙂 Da darf man solche Ziele mal haben:-)

Also – „vi lever for å levere“ geht erstmal noch weiter. Ich freu mich drauf, besonders auf die neuen Kollegen. Natuerlich hoffe ich auch sehr, dass der Kontakt zu Anne aus der Vennesla Post nicht abbricht.

Unsere Kundschaft bestaetigt uns taeglich, dass sie es sehr schade und unvernuenftig finden, dass in einem grossen Stadtteil das Postamt in einen Supermarkt integriert wird. Und das auch noch ohne, dass wir mit ziehen duerfen (aber mal ehrlich, ich wuerde das nicht wollen – abends bis 23 Uhr arbeiten? – nee danke….) Der norwegische Staat hat beschlossen weitere 124 Postaemter in den naechsten 3 Jahren zu schliessen und diesen Service weiter in Post i Butikk anzubieten. Die Post spart damit erstmal Personalkosten und Verantwortung:-) Der Service fuer die Kunden der Postbank wird aber damit weiter eingeschraenkt. Aber – so argumentiert die Postbank – Internetbanking, Telefon und Email sind die Formen der Bankgeschaefte. Schøn und gut. Nur beim Kundenservice muss man geduldig sein – lange Wartezeiten. Aber wie man so schøn sagt, was soll man machen? Leider werden solche Entscheidungen dem Folk ja immer dann erst praesentiert, wenn alles beschlossen und unterschrieben ist. Ist auch hier wohl gang und gebe 😦

Ich von meiner Seite, danke dem Vennesla Postkontor und mache die Arbeit am Schalter wirklich gern. Auch wenn ab zu Kunden dabei sind, wo ich mit meinem norwegisch „am Ende bin“. Ein Argumentationskurs waere da mal nicht schlecht 🙂

Ich bin gespannt, was ich alles von den neuen Kollegen aus Vågsbygd lernen kann.

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